+++  Sieger im Teamranking des DKubbB 2019  +++

Turnierergebnisse mit Beteiligung von kubb-sh in 2019:

 

13.04.  Benefiz Berlin:

Matthias, Tuula mit Roman Bleschke Platz 18

Svensson mit Holger Meier als Tusen Tack Platz 12

 

27.04.  Gipfeltreffen Berlin:

Svensson, Jule, Rainer Platz 6

 

11.05.  Jenaer Paradies-Open: 

Svensson, Rainer, Maik, Sascha Platz 12

 

18.05. 7. Kubb Mirow Turnier:

Matthias, Tuula, Alex Platz 1

Svensson, Jule als "Perfect Match" Platz 4

 

01.06. Pfälzer Kubb Open: Matthias, Svensson, Maik Platz 20

Felsenland-Trophy: Tuula, Rainer, Sascha Platz 13

 

08.06. Kubb-Turnier Stuckenborstel:

Svensson, Jule mit Heiko Kreuzburg Platz 1

 

09.06. Kubb-Mött Erkelenz:   

Boris, Maik, Fiete als kubb-sh 2 Platz 3

Matthias, Svensson mit Heiko Kreuzburg als kubb-sh 1 Platz 7

Tuula, Rainer, Micha als kubb-sh 3 Platz 11

 

15.06. DDM Tornesch: 

Boris, Matthias als kubb-sh 1 Platz 4

Axel, Alex als kubb-sh 4 Platz 8

Maik, Sascha als kubb-sh 2 Platz 14

Tuula, Rainer als kubb-sh 3 Platz 17

In anderen Teams: Svensson Platz 5, Fiete Platz 12, Mandy Platz 21, Michael Platz 23, Jule Platz 25

 

22.06. DM 3vs3 Uffeln:

Matthias, Svensson und John bei seinem Debut für kubb-sh als kubb-sh 1 Platz 8

Tuula, Jule, Rainer als kubb-sh 2 Platz 16

 

22.06. DM 6vs6 Uffeln:

Matthias, Svensson, John, Tuula, Jule, Rainer Platz 6

 

29.06. Turnier in Bad Doberan:

Boris, Svensson, Jule, Mandy Platz 6

 

13.07. AHOI Beachkubb Warnemünde:

Tuula, Matthias, Rainer Platz 6

In anderen Teams: Svensson Platz 4, Jule Platz 17

 

19.07. Kubb-EM 6vs6 Berlin:

Tuula, Matthias, Svensson, Rainer, Maik, Sascha Platz 3

 

20.07. Kubb-EM 3vs3 Berlin:

Matthias, Svensson, Maik als kubb-sh 1 Platz 11

Tuula, Rainer, Sascha als kubb-sh 2 Platz 15

 

24.08. World-Mixed-Masters Berlin:

Maik mit dem achtjährigen Albert Platz 15

 

31.08. Dt. Einzelmeisterschaft Tornesch:

Matthias Platz 5,  Boris Platz 9,  Tuula Platz 10,  Alex Platz 14

Svensson Platz 17,  Fiete Platz 18,  Maik Platz 19,  John Platz 26

Mandy Platz 37,  Jule Platz 39,  Michael Platz 46,  Axel Platz 47

 

14.09. Lengeder kubb open:

kubb-sh 1: Boris, Matthias, Svensson Platz 7

kubb-sh 2: John, Rainer, Michael Platz 9

kubb-sh 3: Tuula, Jule, Mandy Platz 6

 

28.09. 8. Kubb Turnier Mirow:

Matthias, Svensson, Sven Platz 3

 

03.10. Ascheberger Kubb-Tag:

kubb-sh 1: Matthias, Maik, Svensson Platz 5

kubb-sh 2: Tuula, John, Jule  Platz 10 


18.05.  Das Mirower Siegerteam



09.06.  Matthias als Endspielkommentator und Tuula im Interview (ab 1:35min)


22.06.  kubb-sh in Uffeln


29.06. kubb-sh in Bad Doberan


19.07. kubb-sh bei der 6er-EM in Berlin


Bei der WM 2019 hielten nur Matthias und Tuula bei Tusen Tack sowie Sven bei Bomb the King die kubb-sh-Fahne hoch. Leider erwischte Tusen Tack eine schwere Gruppe, in der gegen KubbIngs/Gipfelstürmer ein Satzgewinn und somit ein Achtungserfolg gelang, letztlich aber Platz 3 das Aus bedeutete. Bomb the King meisterte souverän die Gruppenphase, musste sich nach einem Sieg in der ersten K.-O.-Runde aber im Achtelfinale TDA geschlagen geben.


24.08.  Maik holt mit dem erst achtjährigen Albert einen tollen 15. Platz bei den WMM in Berlin.


14.09.  kubb-sh bringt drei Teams in die Top Ten von Lengede


03.10.  unsere beiden Teams in Ascheberg


Benefiz Berlin

 

Zum ersten Mal seit unserer ersten Turnierteilnahme 2013 scheitern wir in der Vorrunde. Verstärkt mit Roman Bleschke haben Tuula und Matthias gegen den amtierenden Weltmeister Roger Fischer sogar Königswurf, der allerdings beim Benefiz als sure-shot geworfen werden muss. Roman trifft den König, dieser wackelt und entscheidet zu unserem Entsetzen, stehen zu bleiben. Pech und das Aus in der Vorrunde. Die Top 16 waren damit nicht mehr erreichbar. Am Ende wurde es Platz 18.


Die Pfälzer Kubb Open in Schindhard ging in die neunte Runde und Kubb SH war mal wieder dabei. Das Trio aus Maik, Matthias und Sven trat in der PKO an und ein zweites Team bestehend aus Tuula, Rainer und Sascha versuchte sich in der Felsenland Trophy. Insgesamt kamen 84 Teams aus Österreich, Belgien, Niederlande, Schweiz und natürlich aus jedem Winkel Deutschlands in den knapp 600 Seelen Ort in der Südwestpfalz.

Schon am Freitagabend kubbten etwa 100 Einzelspieler um das begehrte Dubbeglas. Selbstverständlich scheute sich auch keiner der weit angereisten Kubb SH Akteure vor der Herausforderung in dem wahnsinnig stark besetztem Teilnehmerfeld. Dort konnte sich lediglich Matthias in der ersten K. O. Runde durchsetzen, aber infolge kam auch er nicht an einem der amtierenden Weltmeister vom Team KP Wild Dogs aus der Schweiz weiter, Endstand immerhin 1:2. Zusammenfassend können wir behaupten, dass wir auch als Einzelspieler kein Fallobst sind und jeden Gegner zum schwitzen bringen!

 

Hauptgrund der Reise war neben der wieder einmal sehr erfrischenden Riesling-Schorle und dem leckerem Rebknorzen natürlich die Pfälzer Kubb Open und die Felsenland Trophy. Kubb SH bekam es in der ersten Gruppenphase der PKO mit den Dissers aus Belgien unter anderem dem Dubbeglas Sieger Mertens Koen und den Bösen Kubbz aus Mainz zu tun.

Weil wir morgens noch Anlaufschwierigkeiten hatten, die Dissers einfach stark sind und die Bösen Kubbz Mainz ein super Spiel hinlegten konnten wir aus den ersten Partien nichts mitnehmen und gingen als Gruppenletzter in die nächste Turnierphase.

Dort trafen wir auf Blokkie Om, dem einzigem Team aus den Niederlanden, Freier Kubb Kult 2 aus Linz in Österreich und der Laienspieltruppe 2. Bei gefühlt 40 Grad im nicht vorhandenem Schatten kamen wir endlich auch auf Hochtouren und begannen als Team zu funktionieren. Gespielt wurden je zwei Sätze, die wir alle gewannen und uns so deutlich als Gruppenerster vor der Laienspieltruppe durchsetzten.

Die Temperaturen waren inzwischen kaum noch auszuhalten und nun wurde es aber richtig spannend, denn nun erst kam die k. O. Phase, die letztlich die Spreu vom Weizen trennen sollte! Alines Whisky Pandas aus der Schweiz musste im Best of three geschlagen werden, um ins Achtelfinale einzuziehen. Wir gingen motiviert in diese Begegnung, merkten allerdings schon früh, dass wir einen echten Brocken abbekommen hatten und infolge dessen kam der eine oder andere im Team nicht mehr aus dem Hadern heraus. Wir verloren nicht nur das Spiel 2:0, sondern auch einen Großteil unserer Motivation. Das hat man eben davon, wenn man "wurstgeschwängert" kubbt.

Wir fielen nach einer Menge Kubb und auch richtig guten Aktionen in die Platzierungsspiele um die Ränge 24 bis 17 zurück, wohlgemerkt von 28 angetretenen Teams.

Die letzten Spiele wurden erneut in einer K. O. Phase ausgefochten, wir gewannen erneut gegen FKK 2, konnten uns aber nicht gegen Bomb the King und die Laienspieltruppe 1 behaupten und landeten schließlich auf einem hart erkämpften 20. Platz, wie auch schon im vergangenen Jahr.

 

Nach starkem Beginn, einer schwächeren Phase zwischendurch und gutem und versöhnlichen Abschluss belegte unser Team in der Felsenland Trophy den 13. Platz von 56 Teams.


Kubb-sh goes Hauptstadt

 

Bereits zum 7. Male ging es für kubb-sh (bzw. ehemals 25499er) in den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark am Prenzlauer Berg, in dem Freitag die sogenannte EM-6 sowie am Samstag die EM-3 ausgetragen wurden. Kein Turnier haben wir öfter besucht als Heikos 3er Europameisterschaft. Neuling hingegen waren wir bei der 6er-EM, die in 2018 erstmals ausgerichtet wurde.

Der Umstand, dass die Kubbverbände aus Deutschland, Belgien und der Schweiz mit dem EKC seit letztem Jahr eine Art „offizielle“ Europameisterschaft austragen, war am Teilnehmerfeld deutlich spürbar. Schweizer Mannschaften waren überhaupt nicht am Start und auch belgische Kubbfreunde rar gesäht. Vor diesem Hintergrund machten wir uns berechtigte Hoffnungen, im 3er zumindest unser bislang bestes EM-Ergebnis mit Rang 15 aus dem Jahr 2017 zu toppen.

Doch zunächst zum Freitag. Erklärtes Mindestziel war, nicht letzter zu werden. Doch es kam viel besser für uns. Bei dem von der Quantität her sehr überschaubaren Feld von gerade einmal sieben Mannschaften (es klingt besser, von 42 Teilnehmern zu sprechen) bot es sich an, zunächst einmal jeder gegen jeden zu spielen. Das sah auch der Veranstalter so und bat in diesem Modus jeweils zwei Sätzen a 12 Minuten zum Duell. Wir sammelten zu unserer eigenen Überraschung fleißig Punkt für Punkt und es blieb der Kombination aus Kubb’Ings und Gipfelstürmern vorbehalten, uns als einziges Team im letzten Match beide Sätze abzunehmen. So standen wir als Gruppendritter (!) tatsächlich im Halbfinale, in dem wir aber gegen den späteren Turniersieger Kubb Klub Jaroměř aus Tschechien mit 1:2 den Kürzeren zogen.

Es folgte mit dem Spiel um Platz 3 ein Match, das in unsere Vereinsgeschichte eingehen wird. Mehr als zwei Stunden ging es hin und her, eher um exakt 21.00h Maik mit seinem Königswurf unser Glück perfekt machte und wir stolz einen der optisch sehr ansprechenden Pokale in den sommerlichen Abendhimmel recken durften.

Berauscht vom Erfolg des Vortages gingen wir Samstag zu Werk. Traditionell ein Turnier, bei dem es für uns nicht viel zu holen gibt. Unvergessen unser Debakel 2014, als wir mit Rang 59 die Heimreise antraten. Unser Team 1 bestand aus Matthias, Sven und Maik, kubb-sh 2 waren Tuula, Rainer und Sascha.

 

Die Erste beendete die Vorrunde mit drei Siegen und traf anschließend auf das starke Team ILTIS (Grit, Andi, Henrik), das uns –zumindest an diesem Tag- deutlich in die Schranken wies. Danach ging es in der Hauptrunde weiter, wo der Spielmodus uns zunächst zwei leichte Gegner bescherte. Es folgte in der Begegnung um den Einzug in die Runde der letzten 8 die eine Hälfte des Vortagssiegers Kubb Klub Jaroměř. Wir waren nah dran, aber es fehlte das letzte Quäntchen Glück und so gingen wir erhobenen Hauptes als Verlierer vom Platz. In der abschließenden 4er-Gruppe konnten wir nach zwei Niederlagen mit einem Sieg das Turnier versöhnlich auf Platz 11 beenden.

 

Auch Team 2 spielte eine starke Vorrunde, in der es sich lediglich dem späteren Finalisten Kubboys aus Belgien geschlagen geben musste. In der anschließenden Hauptrunde folgte einem Sieg gegen SSC Inkognito das Dauerduell gegen die Laienspieltruppe (Wolfgang Köhler, Sascha, Jörg, Frank). Diesmal mit dem besseren Ende für kubb-sh. Danach allerdings beendeten die Gipfelstürmer brutal den norddeutschen Höhenflug. In der abschließenden Platzierungsrunde konnte dann ein wirklich achtbarer 15. Platz erspielt werden.

Am Ende war das Fazit eindeutig: Berlin war diesmal eine Reise wert! Neben Pokal und Medaillen nahmen wir auch 46 Ranking-Punkte für das Team mit nach Hause und sind unserem Ziel, die Nummer 1 in der DKubbB-Mannschaftswertung 2019 zu werden, ein großes Stück näher gerückt.


Doppelmeisterschaft

 

Am Samstag dem 15.6. traf sich Deutschlands Kubbelite, um wieder einmal ihr bestes Duo zu küren.

Der geplante Start des Turniers verzögerte sich aufgrund von Gewittern und starkem Regen um etwa eine Stunde. Für die 27 Teams, die zum Teil eine weite Anreise auf sich nahmen, also noch genug Zeit, um sich bei einem Heißgetränk mental zu stärken.

Die 4 Vorrundengruppen wurden erstmals am Abend zuvor ausgelost und live auf Facebook präsentiert.

Schon in der ersten Turnierphase gab es Überraschungen wie das stark aufspielende kubb-sh 4 mit Axel und Alex, die sich auch gegen erfahrene Teams wie de Woodys und die bösen Kubbz Mainz durchsetzten und sich ins Achtelfinale katapultierten. Opi und Ossi wurden in Gruppe C vom Duo "Maxen vs Kubb" überrumpelt und bereits nach wenigen Minuten abgefertigt.

Spannend zu beobachten war das Zittern beim Auswerten der Vorrunde, da eine gute Platzierung in der Gruppe einen vermeintlich leichteren Gegner bedeutete.

Allerdings hatte ein Großteil der 54 angetretenen Kubber Turniererfahrung und war auch schon in Tornesch dabei. Außerdem machte es der Wind und die gelegentlichen Schauer sehr schwer für jeden Einzelnen.

Dennoch sahen wir am Ende des Tages eine Finalpaarung, welches keine Überraschung war. jpv kubb games mit Stefan und Robert traten gegen die Gipfelstürmer an.

Heiko und Jais aus Berlin kamen etwas besser mit dem Wind zurecht und holten sich die begehrte Trophäe bereits zum dritten Mal nach 2016 und 2017.

Im Spiel um Platz drei reichte es für das Team von kubb-sh 1 (Matthias und Boris) leider nicht mehr gegen Norbert und Julian aufs Treppchen, dennoch war es eine starke Leistung.

Wir bedanken uns bei allen Akteuren für ihre Anwesenheit und die vielen fairen und schönen Spiele, allen Helfern und Winnie für die hervorragende Bewirtung, sowie der Stadt Tornesch für die Bereitstellung des Platzes und den Räumlichkeiten.

 

Text: Maik Gärber


Alle guten Dinge sind drei

 

Nach der erfolgreichen ersten deutschen 6er Meisterschaft mit 14 Teams im Jahr 2018 setzten der DKubbB und die Veranstalter vor Ort nicht nur einen sondern gleich zwei drauf und ließen 3 Turniere ausspielen.

Schon am Freitagabend wurde der “1vs1 Stößel - Cup” im sogenannten Schoch-System ausgetragen, den der 1. Hägar - Club Schindhard dominierte. Neben dem El Presidente des DKubbB Jens Meier der das Einzelturnier gewann, stand Simon Wadle auf Platz 2 und der dritte Schindharder im Bunde Christian Dietl musste sich im Spiel um Platz 3 gegen Julian Vorrink von jpv kubb games geschlagen geben .

Die 4 kubb-sh Spieler Tuula, Rainer, Matthias und Sven versuchten sich auch an dem ungewohntem Spielsystem und scheiterten daran. Unser Astra-Man Rainer kam damit noch am besten zurecht und belegte einen guten 12. Platz von 28 angetretenen Spielern.

 

Nach einer kurzen Nacht startete am Samstagmorgen die deutsche Meisterschaft 3vs3.

Jule war noch am Freitagabend angereist und komplettierte Tuula und Rainer als kubb-sh 2. John unser neuestes Mitglied gesellte sich zu Matthias und Sven und bildete mit ihnen kubb-sh 1. Auch in diesem Turnier wurde das Schoch-System angewandt.

Ein Computerprogramm loste die erste von insgesamt sieben Runden aus und bescherte uns zum Start “die 3 Musketiere”, um Kubb Riese Volker Siebelmann. John, Matthias und Sven suchten noch ihre konstante Treffsicherheit und hielten sich lange Zeit gerade so über Wasser. Als das Trio gegenüber trotz Vorrücken einen Feldkubb stehen ließ, witterten wir unsere Chance und nutzten sie. Eiskalt räumten wir das Feld und trafen auch die übrig gebliebenen Basiskubbs. Der legendäre Hinnerk Wurfholz war wohl gerade am Getränkestand, also trat Matthias zum Königswurf an und verschonte selbigen. Die Zeit war um, wir führten nach Basiskubbs und so bekamen wir 0,67 Punkte und “die 3 Musketiere” immerhin noch 0,33. Klingt komisch, ist aber so.

Infolgedessen wurden uns die KubbˋIngs als nächster Gegner errechnet, wo wir unser mit Abstand schlechtestes Spiel ablieferten und kläglich verloren. Natürlich war das kein Grund zu verzagen. Die Form wurde besser, wir spielten was wir konnten, auch als uns die virtuelle Intelligenz das teaminterne Duell auf dem Tableau servierte. Dieses zwischenzeitliche Aufeinandertreffen der Kubb Giganten aus dem Norden zeigte auch, dass wir in der Rangliste nah beieinander lagen. Vor dem Spiel war die Freude groß, dennoch wollten beide Seiten der jeweiligen anderen beweisen was sie drauf haben. Dies gelang kubb-sh 1, da ihre gute Form stetig anstieg.

In der letzten Runde schien unsere Form auf dem Gipfel zu sein und die Outdoorspieler mussten darunter leiden. Bereits in der 4. Wurfrunde mit gerade einmal 8 geworfenen Hölzern konnten wir den Sieg verbuchen. Erich, der Mann hinter dem Computer war sichtlich überrascht, als ihm das Ergebnis nur wenige Minuten nach dem Startsignal übermittelt wurde. Letztlich sprang für kubb-sh 1 ein hart erarbeiteter und verdienter 8. Rang heraus. Kubb-sh 2 musste sich mit dem 16. Platz begnügen, konnte aber immerhin 4 gute Teams hinter sich lassen.

Der Turniersieg ging erwartungsgemäß an die KubbˋIngs, die sich im Finale gegen ILTIS durchsetzten. Das Überraschungsteam des Tages war Tusen Tack, die sich Platz 3 sicherten.

 

Nach reichhaltigem und sehr leckerem Mittagessen fusionierten die 60 Kubber vom Vormittag zu 10 6er Teams. Das 6vs6 wurde nicht im Schoch-System gespielt, sondern es wurden 2 Gruppen ausgelost. Kubb-sh hatte etwas Losglück und bekam die vermeintlich leichtere Gruppe, Platz 3 in dieser war unser Ziel.

6 etwas ältere Damen und Herren im Team “Wir wollen nur spielen” waren unsere ersten Gegner. Schon den ersten Satz entschieden wir früh für uns, weil wir einfach verdammt gut drauf waren. Im 2. Spiel drehten wir richtig auf und benötigten sogar nur 7 Würfe zum Sieg, Matthias erkannte früh die Chance mit nur 6 Wurfholz zu gewinnen, baute entsprechend Druck auf, Svensson kam nicht damit zurecht und verfehlte als einziger. Rainer saß mit einem Wurfholz in seinem bequemen Stuhl und schaute sich das Spektakel in aller Ruhe an. In beiden Sätzen warf er insgesamt nur ein einziges Holz. Das ist Effektivität.

In den darauffolgenden Spielen konnten wir nicht annähernd an diese starke Anfangsphase anknüpfen. Wir schleppten uns so durch, verloren dann noch mit viel Pech gegen Schindhard 2, aber holten uns durch ein Unentschieden im 2. Satz gegen Hexagon, bestehend aus jpv kubb games und den 3 Musketieren den vorher anvisierten 3. Platz in der Gruppe B.

Das Platzierungsspiel bestritten wir mit ILTIS und scheiterten. Den 6. Platz hatten wir uns vorgenommen, diesen haben wir erreicht und sind stolz darauf.


Nun hat auch Bad Doberan sein Kubbturnier

 

Fortschritt 99 zieht mit ihrer deutschen Meisterschaft aus Leipzig an die Ostsee um. Es ist bereits die 17. Ausgabe des Turniers, aber die allererste in Bad Doberan.

Da sich der Weg zum Ort des Geschehens von 450 Kilometer im Vorjahr auf knapp 200 Kilometer reduziert hat, ist doch klar, dass sich auch kubb-sh wieder ein schönes Wochenende gönnt.

Letztes Jahr erreichten Jule und Svensson unterstützt von Holy Holger einen überraschenden 6. Platz. Was wohl in der diesjährigen Ausgabe drin sein wird fragten wir uns spätestens Freitagabend. Wir, das waren diesmal Mandy, Jule, Boris und Svensson eine Formation die es so noch nicht gegeben hat und somit viel Spannung versprach.

 

Der erste schwere Gang des Tages war der zu den Organisatoren, um sich eine Gruppe zu ziehen. Da Fortschritt 99 nichts von Lostöpfen hält, muss man an dieser Stelle zum ersten Mal bangen, es nicht zu schwer zu erwischen. Sven nahm sich dieser Aufgabe bereits im 4. Jahr in Folge an und fischte das grüne Los aus altbekanntem Stoffbeutel und damit die Hoffnung auf ein erfolgreiches Turnier.

De Woodys und die Biersekte aus Rostock, Kubbnuss aus Dresden, Kubb Kubb Klan aus Frankfurt/Oder und der Vorjahresfinalist ILTIS waren also die 5 Kontrahenten in der Gruppe. Als wir uns zu den Spielfelder begaben, war uns frühzeitig klar welche Teams wir unbedingt besiegen müssen, um Platz 4 und damit das angestrebte Achtelfinale zu erreichen. Leichte Aufgaben bekamen wir nicht, aber wir waren ebenso wenig eine Gurkentruppe, die man im Vorbeigehen weg haut.

Die ersten beiden Partien gegen Kubbnuss und de Woodys, die nicht in Bestbesetzung antraten, gewannen wir sehr souverän und ließen keinen Zweifel an unserem Ziel aufkommen. Mit gestärktem Selbstvertrauen stellten wir uns dem Team aus Frankfurt/Oder gegenüber und dennoch gerieten wir früh ins Hintertreffen. Bis Kubb Kubb Klan nach deutlicher Führung nur um Haaresbreite am König scheiterte. Dies war der Wendepunkt. Wir kamen Stück für Stück zurück ins Spiel und holten uns Runde um Runde einen weiteren Basiskubb. Für den König benötigten wir zum Glück nur einen Versuch.

Auf das danach anstehende Duell mit der Biersekte freute sich Sven ganz besonders, da er in 2 Wochen beim AHOI Beachkubb wieder mit Robby und Michael antreten wird.

Dieses Mal hatten wir früh gegnerische Basiskubbs ins Spiel gebracht, konnten es aber noch nicht beenden. Scheinbar war uns zu langweilig und wir wollten uns einer Herausforderung stellen. Wir ließen die Rostocker, die vom Igelnasen Martin aus Leipzig ergänzt wurden vorrücken und so kamen eine Menge Klötzer ins Feld. Boris, der sich im Laufe der Vorrunde enorm steigerte zeigte dem einem Weltmeister gegenüber mal was Kubb ist. Er warf so gut ein, dass selbst Jais vor Neid erblassen würde und ballerte alles was da so schön eng beieinander stand um, der Königswurf danach war dann nur reine Formsache.

Mit unglaublichen 4 Siegen aus 4 Spielen und der mehr als sicheren Qualifikation fürs Achtelfinale ging es recht entspannt gegen den amtierenden Vizemeister ILTIS. Zunächst wollten wir Best of three spielen, da aber die Sonne erbarmungslos auf uns niederprasselte einigten wir uns während des Spiels doch nur einen Satz auszutragen. ILTIS mit Matthes, Olaf und Wolli machten ihre Sache lange Zeit gut und spielten sehr souverän. Dann gab es einen Punkt an denen wohl beide Teams ziemlich sicher waren, dass ILTIS vorrücken und sich den Sieg holen wird. Noch drei Feldkubbs waren zu räumen und es wäre wohl ein kleines Wunder gewesen nur zwei davon zu treffen, so wie sie standen. Allerdings war es auch magic Svensson der noch das letzte Wurfholz übrig hatte und er begann zu zaubern. Heraus kam ein Wurf den man nicht allzu oft erlebt, der Royal Flush des Kubbs sozusagen. Wie durch Geisterhand geführt flog das Wurfholz durch die Luft und nahm einen Kubb nach dem anderen mit. Spätestens nach diesem Wurf wussten alle in Bad Doberan, dass kubb-sh da ist. Wir konnten es kaum glauben noch im Spiel zu sein und schrien unsere Begeisterung heraus.

Mit neuem Wind unter den Flügeln brachten wir letztlich auch dieses Spiel erfolgreich zu Ende und waren sogar Gruppenerster.

 

Nachdem wir uns bei einer kleinen Mittagspause stärken und etwas erholen konnten ging es mit großen Schritten ins Achtelfinale. Die Losfee empfand das Spiel gegen Kubb Kubb Klan wohl derart spannend, dass es sofort eine Neuauflage verlangte. So nahmen wir uns wieder ein Feld, welches beide Teams schon aus der Gruppenphase kannten und wussten, dass wird ein fifty-fifty Spiel. Die Familie aus Brandenburg startete sehr gut in diese K.O. Phase, in der zwei Siege her mussten, um sich durchzusetzen. Den ersten Satz verloren wir und wir spürten, dass uns noch sehr viel Arbeit bevor stand. Kubb-sh bildete einen Motivationskreis und war spätestens jetzt bereit die Sache höchst konzentriert anzugehen. Die beiden folgenden Sätze, in denen wir einmal durch die Krone des Königs schossen und noch weiter bangen mussten, zogen sich sehr lang und waren mehr Arbeit als Vergnügen. Kubb Kubb Klan deren Würfe oft trafen, aber die Kubbs nicht umhauten, waren ganz sicher nicht zu beneiden. Ihr Tiefpunkt war ganz sicher erreicht, als Edgar beim Abwurf mit seinem Stab den Boden berührte. Offenbar wollte eine höhere Macht, dass wir weiterkommen und diesen Gefallen Taten wir ihr auch.

 

Im Viertelfinale angekommen hatten wir das Vergnügen mit den Veranstaltern des Turniers. Wir vier machten im Grunde ein sehr gutes Spiel, gegen Fortschritt 99 reichte dies jedoch nicht. Deren übernatürliche Trefferquote, egal wo die abzuwerfenden Kubbs standen machte uns den Garaus.

In der Platzierungsrunde bekamen wir mit Kubbless, dem Vorjahressieger noch einen Hochkaräter. Dieses Aufeinandertreffen verloren wir nach spannendem Kampf nur knapp. Mit the Goldies aus Thüringen und den Kubb Pirates, die ebenso wie wir aus Schleswig-Holstein angereist sind, hatten wir noch zwei schöne Spiele. Wir zeigten den Neulingen was wir konnten und beschenkten uns am Ende mit einem hervorragenden 6. Platz. Jeder Einzelne von uns hat ein starkes Turnier gespielt und sich diese Platzierung mehr als verdient.

 

Text: Sven Jähne


Kubb-sh goes beach

 

Zum dritten Mal nach 2017 und 2018 trat kubb-sh die Reise in das schöne Warnemünde zu einem Turnier an, das zwei Besonderheiten aufzuweisen hat. Zum einen findet es –wie der Name bereits verrät- am Strand statt und zum anderen muss das Match durch sure-shot beendet werden. Ein Umstand, der Matthias beim Einzel-Turnier um den legendären „rusty nail“ am Freitagabend zur Verzweiflung trieb. In seinem Erstrundenmatch gegen Felix von „Die Leude kubben schon“ benötigte er im ersten Satz sage und schreibe 16 Versuche, um den König zur Strecke zu bringen. In den folgenden Runden schraubte er seine Fehlwurfbilanz auf über 30 Fahrkarten hoch! Das kann natürlich nicht auf Dauer gut gehen und so kam im Viertelfinale das Aus gegen Marco Lindenschmidt.

 

Zurück zum Turnier am Samstag: Die Teilnehmerzahl war gegenüber den Vorjahren deutlich angestiegen. Wurden in den Vorjahren nur 32 Teams zugelassen, so waren es nach der Auslosung 44 Mannschaften, von denen letztlich 42 an den Start gingen. Obwohl die Titelverteidiger Franz und Leo aus Jena nicht starteten, war das Spielniveau durchaus ansehnlich, schließlich bereicherten einige Hochkaräter der Kubb-szene erstmals die Spielfelder am Ostseestrand (Heiko, Jais, die KingKillers und allen voran der spätere Sieger „Teutonen“). Insofern war es unserem aus Tuula, Rainer und Matthias bestehenden Team klar, dass der 2018 gelungene Einzug ins Finale sehr schwer zu wiederholen sein würde.

 

Die aus 6 Mannschaften bestehenden Vorrundengruppe bescherte kubb-sh drei „Spaß-Teams“ und zwei Gegner, die unser ganzes Können abverlangten. Konnten wir gegen „please don’t squeeze the badusch“ (Experten dürfte klar sein, wer uns gegenüber stand) noch als Sieger das sandige Viereck verlassen, so mussten wir uns „Die Leude kubben schon“ im letzten Vorrundenmatch knapp geschlagen geben. Eine gelungene Revanche für die sehr sympathischen Jungs aus Rostock, denn bereits letztes Jahr standen wir uns in der Vorrunde gegenüber, damals mit dem besseren Ende für uns.

 

Aufgrund des besseren Kubbverhältnisses beendeten wir die Gruppe hauchdünn als Erster und trafen in der K.O.-Runde zunächst auf „In your face“, die wir mit gerade einmal acht Würfen besiegen konnten. Schwieriger wurde es erwartungsgemäß gegen Grit, Pauline und Ole, die als „ImPoSand“ eine dem Namen entsprechende Performance ablieferten. Dank eines wiederum überragenden Rainers hatten wir das bessere Ende für uns und waren damit schon sehr nah dran an den von uns angestrebten Top 10. Überhaupt Rainer: seine 8-Meter-Quote sowie die sure-shots verdienten einmal mehr das Prädikat Weltklasse. Warnemünde ist wirklich sein Turnier!

 

Leider nahmen wir uns dann leistungsmäßig eine Auszeit. Musste man die Niederlage gegen den späteren Turniersieger „Teutonen“ (Olaf, Marco und Wolfgang Köhler) ebenso eindeutig wie verdient nennen, so war gegen „Bums-Andys“ Team ILTIS mehr drin. Auch unser Gegner war weit von seiner Bestform entfernt, aber wir besiegten uns letztlich selbst und flogen raus. Die abschließende Platzierungsrunde um die Ränge 6-8 bestand aus einer Dreiergruppe, in der wir auf die KingKillers sowie erneut ImPoSand trafen. Beide Begegnungen konnten wir für uns entscheiden, so dass wir mit einem 6. Platz zufrieden die Heimreise antraten.

 

Da es letztes Jahr so schön war, ergänzte Jule wieder einmal die Männer von Klotzilla und verhalf ihnen auf Rang 17. Immerhin eine Steigerung zum 20. Platz im Vorjahr.

Sven war natürlich auch dabei und holte sich mit der Biersekte erneut einen guten 4. Platz und durfte diesmal sogar die goldene Ananas mit nach Hamburg nehmen.

 

Text: Matthias Fesser


7. Deutsche Einzelmeisterschaft in Tornesch

 

Am Samstag traf sich die Crème de la Crème aus ganz Kubb-Deutschland, um ihren besten Einzelspieler unter sich auszumachen.

 

Kubb Schleswig-Holstein bildete natürlich die größte Schar des Teilnehmerfeldes, aber auch die Sportsfreunde aus der Mirower Ecke in Mecklenburg-Vorpommern waren mit 10 Leuten sehr stark vertreten. Selbstverständlich gab es auch ganz verrückte Wurfholzakrobaten, die eine deutlich weitere Anreise aus Erkelenz oder sogar Raum Stuttgart auf sich nahmen.

 

Neun der der Top Ten des vergangenen Jahres traten erneut an und waren auch wieder Favoriten auf einen der begehrten vorderen Plätze und bestimmt auch auf den Turniersieg. Boris Kaufmann, der die Kubbliga Schleswig-Holstein gewann und Roman Bleschke, der derzeit führende des DKubbB-Rankings gehörten zum erweiterten Kreis der Medaillenanwärter.

 

Schon früh morgens schien es so als würde der Wetterbericht ausnahmsweise mal halten was er versprach, das war Sonne satt und Höchsttemperaturen von 30 Grad Celsius. Dass sich die 30 Grad nicht nur auf das Wetter beziehen, sondern auch auf die maximal erlaubte Schieflage des Wurfholzes erklärte Mit-Organisator und Teilzeit-Stand-up-Comedian Matthias Fesser nebst anderen Regeln und Modus ausführlich vor Turnierbeginn.

Der Wettbewerb startete mit 8 6er Gruppen, die Freitagabend aus 3 Töpfen gelost wurden. In den einzelnen Partien gab es zwar den einen oder anderen überraschenden Ausgang, aber letztlich setzten sich die vermeintlich stärkeren Spieler durch und qualifizierten sich für das Sechzehntelfinale. Die Gewinner dieser Duelle kämpften weiter um die dt. Einzelmeisterschaft. Für die weniger Glücklichen bis dahin, gab es allerdings auch noch die Chance auf Lilla Medaillen im Lilla Cup. Diese Turnier-Konstellation sorgte bis zum allerletzten Wurf für Hochspannung.

 

Den noch sehr hochkarätig und prominent besetzten Lilla-Cup dominierte Kubb SH. Maik Gärber bezwang im letzten Spiel des abends Jörg Kolberg von der Laienspieltruppe und ergatterte sich somit Bronze. Fiete Hinrichsen, der den Beginn des kleinen Finals fest im Griff hatte verlor im Laufe der Partie die Konstanz und letztlich auch das Spiel. Für ihn gab es die Silbermedaille, Gold ging an Sven Jähne.

 

Auch aus Berlin kamen sehr viele Kubber angereist, drei von ihnen stellten das Podest in der 7. Deutschen Einzelmeisterschaft. Vorjahres Zweiter Olaf Klemt verwies Wolfgang “Opi” Bosau auf den 4. Platz und nahm Bronze mit nach Hause. Das Gipfelstürmer interne Duell im Finale entschied der sensationell spielende Jais Langer, der sich den großen Wanderpokal und eine Goldmedaille nach 2014 zum zweiten Mal holte. Rekordmeister Heiko Kreuzburg gewann den Titel bereits dreimal und konnte sich nun über Silber freuen. Damit ist unsere Hauptstadt um einiges Edelmetall reicher.

 

Text: Sven Jähne


Ascheberg

 

Mit zwei Teams ging es zum Saisonausklang nach NRW. Die Erwartungen waren klar formuliert: Team 1 (Svensson, Matthias, Maik) wollte (mindestens) Platz 5 und Team 2 (John, Jule, Tuula) in die Top Ten. Eine „vernünftige“ Platzierung für unser Team 1 war auch deshalb wichtig, damit Sven seinen dritten Platz im Einzelranking gegenüber Jais verteidigen konnte.

 

Beide Mannschaften schlossen ihre Vorrundengruppen als Sieger ab. Dies bedeutete im anschließenden Sechzehntelfinale als Gegner einen Gruppenvierten und somit eine mutmaßlich stressfreie Begegnung. Für Team 1 wurde der erhoffte Spaziergang in das Achtelfinale allerdings zum Duell, das noch länger im Kubbgedächtnis haften bleiben dürfte. Der Grund war der dann doch nicht so leichte Kontrahent „Opi und seine Zivis“, wobei sich die hilfsbereiten Altenpfleger als Markus und Jan von TNT entpuppten. Wieso diese starke Truppe ihre Vorrunde als Vierter abschloss, bleibt wohl ihr Geheimnis. Verlieren verboten war angesagt, denn keiner wollte das Saisonabschlussturnier als 17. oder noch schlimmer beenden. Und es ging ja auch um Svenssons Podestplatz im Einzelranking! Allen sechs Kontrahenten sah man phasenweise nicht an, dass sie eigentlich des Kubbspielens mächtig sind. Das Nervenflattern gipfelte in zwei nacheinander vergebenen Königswürfen unserer Jungs durch Matthias und Svensson. Am Ende hatten wir dann glücklicherweise doch die Nase vorn und kamen weiter. Nach einem problemlosen Achtelfinale folgte im Viertelfinale aber gegen de Woodys das Aus. In den anschließenden Platzierungsspielen holte unser Ensamble noch den angestrebten fünften Platz.

 

John, Jule und Tuula mussten sich im Achtelfinale den späteren Finalisten der Laienspieltruppe 1 geschlagen geben und landeten am Ende auf Platz 10. Ziel auch hier erreicht und wir gehen damit zufrieden über zum...

 


Saisonrückblick

 

Nach der Ankündigung der Gipfelstürmer, in 2019 nicht mehr so viele Ranking-Turniere zu spielen, sahen wir unsere Chance, nach zweiten Plätzen 2017 und 2018 hinter besagtem Team aus Pankow endlich den Thron in der Mannschaftswertung des DKubbB zu besteigen.

 

Mit dem Wissen, dass unsere spielerische Qualität nicht ausreicht, dieses ehrgeizige Ziel durch viele Turniersiege zu erreichen, verlegten wir uns auf die Eichhörnchen-Taktik: 10x Platz 5 ist am Ende besser als 3x Platz 1. Und es gelang uns tatsächlich, bei jedem der 16 möglichen Ranking-Events* ein Team an den Start zu bringen.

 

* BRN fand am selben Tag wie die DDM statt. Da nur ein Turnier pro Tag für ein Team gewertet wird, entschieden wir uns natürlich für unser Heimspiel.

 

Unser Plan ging auf, denn bei zwölf dieser Veranstaltungen schafften wir es, 20 oder mehr Rankingpunkte zu erspielen und am Ende mit einem deutlichen Vorsprung von 101 Punkten die Teamwertung nach Schleswig-Holstein zu holen. Dreimal gelang der Sprung aufs Treppchen, in Mirow holten wir unseren ersten Sieg eines Ranking-Turniers. Hervorzuheben auch der völlig überraschende Gewinn der Bronzemedaille bei der 6er-EM in Berlin.

 

Ebenso unverhofft und damit doppelt schön ist der Umstand, dass es erstmals ein kubb-sh-Mitglied auf das Siegerpodest in der DKubbB-Einzelwertung schaffte! Svensson holte sich Bronze hinter den punktgleichen Berlinern Olaf und Roman. In die Top Ten kam auch Matthias mit einem guten Rang 5.

 

In den Jahren bis 2017 waren es nur sechs Teammitglieder, die für kubb-sh bzw. die 25499er Punkte gesammelt haben, 2018 dann immerhin 10 und in der abgelaufenen Saison schon 15 ! Erfolgreich gaben Fiete, John, Mandy, Micha und Sven Thiele ihr Debut im hellblauen Trikot.

 

Text: Matthias Fesser


Wer wo wieviele Punkte für welches der vier im Ranking platzierten kubb-sh-Teams geholt hat, steht hier:

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Punkte für Teamranking 2019.pdf
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Wer wo wieviele Punkte im Einzel-Ranking erkämpft hat, findet Ihr hier:

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Punkte Einzelranking 2019.pdf
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